Zébrures - La Terre s'en va sous nos pieds
„Zum Zeitpunkt, da wir diese Zeilen schreiben, sind 35 Dörfer im Südlibanon dem Erdboden gleichgemacht worden, 1 Million Menschen sind auf der Flucht, und der Libanon dürfte 20 % seines Staatsgebiets verlieren. Was kann die Poesie angesichts der Barbarei ausrichten? Vielleicht das Beste in uns wecken.
Der Barbarei also werden wir mit unserer Verletzlichkeit begegnen und laden euch ein, mit uns ein Werk zu erleben, das aus Begegnungen, mythologischen Figuren, Trostritualen und zarten, im Gleichgewicht befindlichen Welten gewoben ist, aus Ästen unserer entwurzelten Bäume, um unsere Empörung zu teilen, auf dem Drahtseil zu gehen, Gleichgewichte zu suchen, um aufrecht zu bleiben, unsere Zerbrechlichkeit anzunehmen und zu bekräftigen, dass Poesie zählt, überall, und dass sie unser zu euch gespannter Faden ist.
Wird der Flughafen von Beirut im September noch geöffnet sein, damit wir zu euch kommen können?
Wir hoffen es.“
1 Uhr. Anmeldungen bei Lucie Genaille per E-Mail (Link).